Die Edelkastanie – Der Mittelmeer-Klassiker erfreut sich deutscher Beliebtheit

Veröffentlicht von admin am 30. Oktober 2010
Chestnuts on market stall, close-up

Seit der Antike wird die Edelkastanie im gesamten Mittelmeerraum angebaut. Als Maronen oder Maroni sind ihre Früchte besonders in der Schweiz bekannt. Und auch hier können die köstlichen Kastanien oder Maronen der Edelkastanie verzehrt werden.

Mittelmeerflair im Garten – viel Platz vorausgesetzt

Besonders zur Winterzeit finden sich zahlreiche Gerichte auf edlen Speisekarten wieder, die Maronen als Beilage oder sogar als kleine Hauptgerichte anbieten. Eine kulinarische Köstlichkeit also, die hierzulande immer beliebter wird. Doch nicht nur die Früchte der Edelkastanie, sondern auch der edle und anmutige Baum selbst zaubern ein beeindruckendes Ambiente in die deutschen Gefilde. Kastanien im eigenen Garten unterstützen besonders im Sommer das gewisse mediterrane Etwas, welches für Leichtigkeit und Lebenslust steht. Wer seinem Garten gern etwas von diesem gewissen Etwas verleihen möchte, der ist mit einer Edelkastanie gut beraten. Vorausgesetzt ein ausreichend großer Platz ist vorhanden. Denn die sommergrünen Bäume werden gut und gerne 20 bis sogar mehr als 25 Meter hoch, maximal jedoch 35 Meter. Mit einem Durchmesser von ein bis zwei Metern ist der Stamm, obwohl stets gerade und kräftig, noch vergleichsweise recht schmal, wenn man bedenkt, dass es durchaus Exemplare mit vier bis sechs Metern Durchmesser gibt.

Köstlicher Kastanienlikör aus Frankreich und Italien

Die wunderschöne Krone wächst opulent ausladend und weit reichend und behält eine runde Form. Edelkastanien erreichen oft im Schnitt ein würdevolles Alter von gut 500 bis 600 Jahren. Wo hingegen die Edelkastanien des Mitteleuropäischen Raumes eher die 200 Jahresgrenze selten überschreiten. In Westeuropa kann es hingegen sogar vorkommen, dass diese grazilen und weise wirkenden Bäume bis zu stolze 1000 Jahre alt werden. Die Früchte der Edelkastanie sind leicht rötliche, dunkelbraune Nüsse, die von einem sogenannten stacheligen Fruchtbecher umhüllt sind, dessen Fachbegriff Cupula ist. Die Stacheln sind noch anfangs leuchtend grün und werden mit zunehmender Reife der Früchte goldig oder gelblich braun. Sobald die Früchte reif sind, öffnet sich der Becher und die Nüsse, meist drei an der Zahl, fallen heraus. Jedoch löst sich oft auch der ganze Fruchtbecher mitsamt den Nüssen und fällt zu Boden. In Mittelmeerländern werden Kastanien oft zur Herstellung von alkoholischen Getränken verwendet. Kastanienliköre sind in Frankreich und Italien etwa ganz besonders beliebt und werden dort begeistert genossen.

Der Olivenbaum – Ein Klassiker unter den mediterranen Gartengewächsen

Veröffentlicht von admin am 30. Oktober 2010
Israel, Jerusalem, Gethsemane Gardens, Olive trees in a garden

Unter allen erdenklichen Sträuchern, Bäumen und Pflanzen gibt es ein Bäumchen, welches sicherlich wie kein zweites so viel mediterranes Flair verströmt wie der Olivenbaum. Diese fantastische Pflanze ist nicht nur etwas für den mediterranen Garten daheim. Auch Mini-Züchtungen sind mittlerweile erhältlich und bieten so die Möglichkeit einer wunderschönen Innenraumgestaltung ganz im Stil der Toskana.

 

Ein Symbol des Friedens

Dove with olive branch

Im Außenbereich eingesetzt zaubert dieser leicht knorrig wirkende Baum echte Mittelmeerstimmung. Im gesamten Mittelmeerraum ist der Olivenbaum weit verbreitet, und das schon seit Urzeiten. Genannt wurde er jedoch in frühen Zeiten „Ölbaum“. Die bekannte Taube mit Ölzweig, wie sie vielerorts bekannt ist, gilt zudem als Symbol des Friedens. Die Nutzpflanzen Olivenbäume werden in erster Linie wegen ihrer Früchte, der Oliven, in großer Menge gezüchtet und angepflanzt. Aber auch das Holz des Olivenbaumes ist beliebt, gleichwohl es recht teuer ist, aufgrund des langsamen Wachstums. Von der rein optischen Erscheinung mag der Olivenbaum sicher kaum einen Schönheitspreis einheimsen, nicht alleine wegen des knorrigen Holzes, sondern auch wegen der mehr ins gräuliche Grün gehenden Blätter. Doch all dem zum Trotz erfreut sich der Olivenbaum einer stetig wachsenden Beliebtheit.

Ein Leben lang Freude haben an seinem Olivenbaum

Sein einzigartiges Flair gleicht jeden optischen Mangel aus und sorgt immer wieder für dieses besondere Etwas im Garten, was sofort ein Stück Mittelmeerlust zaubert. Angst vor großen Riesen muss auch kein Gartenfreund haben, da Olivenbäume nicht größer als 15 Meter in die Höhe wachsen, und in den meisten Fällen sogar noch nicht einmal annähernd so groß werden. Jedoch werden sie sehr alt, eine Seltenheit sind mehrere hundert Jahre alte Olivenbäume keineswegs, und auch darüber hinaus ist ein Alter von über tausend Jahren nicht ungewöhnlich. Olivenbäume haben es zudem sehr gerne sehr warm und sind äußerst sonnenhungrig. Wer einen Olivenbaum in seinem Garten kultivieren möchte, der sollte einen sandigen Boden wählen und einen vollständig sonnigen Stand. Wasser brauchen Olivenbäume nur in geringem Maße. Dennoch sollte es nicht zur vollständigen Austrocknung kommen. Ein Über an Wasser und Staunässe sollte zudem dringend vermieden werden. Wer auf diese Feinheiten und Details achtet und ab und zu dem Olivenbaum ein wenig Aufmerksamkeit schenkt, der wird ein Leben lang Freude an seinem mediterranen Friedensbaum haben können.


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