Calamares das fast food des Südens

Veröffentlicht von admin am 27. Juli 2012

Der Kellner kommt mit schnellen Schritten an den Tisch, serviert jedem von uns ein nicht gerade kleines Bocadillo an den Rand gefüllt mit frittierten Calamaresringen. Dazu ein kaltes Bier – eine perfekte Kombination. Es ist 10.20H morgens, alle Tische sind besetzt, was nicht nur an dem wunderbaren Blick aufs spanische Mittelmeer liegt, den die schattige Terrasse der kleinen Strandbar bietet. Es liegt vor allem an dem schmackhaften Tintenfisch, der hier täglich frisch frittiert wird und zum mediterranen Leben gehört.

(CC BY 2.0) by jlastras – flickr.com

Wir würden diese Art der Zubereitung Calamares a la Romana nennen, jedoch der Spanier zieht die Bezeichnung Calamares Fritos vor. Das beste Resultat wird natürlich mit frischen Calamares erzielt. Für die Zubereitung wird die Tube des Calamares entleert, gesäubert und enthäutet, um dann in 1 cm breite Ringe geschnitten zu werden. Die Ringe werden gesalzen, in Mehl (und ein wenig Backpulver!) gewendet und im heißen Öl frittiert. Hierfür wird immer Olivenöl verwendet.

Der Geruch der in Olivenöl frittierten Calamaresringe ist in den Straßen vieler spanischer Städte geradezu typisch, wobei es sich nicht nur um Küstenstädte handelt. Allen voran kennt man diesen Geruch, der den Appetitt anregt, aus Madrid und Saragossa.

Man serviert die frittierten Ringe gerne im Stangenbrot, was dann ein Bocadilla ist und in der Region von Valencia ein beliebtes zweites Frühstück oder almuerzo darstellt. Etwas Mayonnaise oder die Variante mit Knoblauch, All-i-olli, solle im Bocadillo nicht fehlen. Das Weißbrot des Bocadilla bietet sich zudem ausgezeichnet an und macht das gesamte Gericht bekömmlicher. Zudem wird man satt, was heutzutage im Süden nicht zu verachten ist.

Die Tintenfischringe sind auch als Tapas beliebt, wobei sie mit etwas Zitrone beträufelt werden, was den natürlichen Geschmack hervorhebt. Selbst Fischrestaurants, die auf ihren Ruf zählen, wissen dieses einfache Gericht zu schätzen. Es versteht sich, dass jeder Koch seine kleinen Geheimnisse hat, was die Paniermischung ausmacht. Die Restaurants bieten die Tintenfischringe auch gerne als Calamares a la Romana an, was sich internationaler anhört und sich natürlich in der Rechnung bemerkbar macht.

Der Preis für frittierte Tintenfischringe ist generell in jeder Bar erschwinglich und trägt dazu bei, dass die Tintenfische für den Süden ein schnell zubereitetes preisgünstiges Gericht darstellen. Es gehört zum mediterranen Leben dieses Fast Food des Südens, im besten Sinne des Wortes.

Meeresfrüchte eine beliebte Delikatesse

Veröffentlicht von admin am 24. Juli 2012

(CC BY 2.0) by Roberto Verzo – flickr.com

Schon die alten Römer waren dem Genuss von Meeresfrüchten sehr zugetan und sahen diese als Gabe der Meeresgötter.
Auch heute noch nehmen Meeresfrüchte einen ganz besonderen Stellenwert vor allem in der Mittelmeerküche ein und sind vor allem bei Feinschmeckern äußerst beliebt.

„Mittelmeerküche“ – was ist das?

Die Bezeichnung „Mittelmeerküche“, oder auch „Mediterrane Küche“ ist eigentlich etwas ungenau, da im Prinzip sämtliche am Mittelmeer angrenzenden Länder dazu zählen und somit in diesem Begriff verschiedene Esstraditionen eingeschlossen sind. Wenn in Deutschland von mediterraner Küche gesprochen wird, werden dabei die Gerichte von nur wenigen Ländern am Mittelmeer miteinbezogen: Italien, Spanien, Griechenland, Frankreich und die Türkei.

Gemüse der Mittelmeerküche

Als klassische Gemüsesorten der Mittelmeerküche zählen vor allem Knoblauch, Oliven, Auberginen, Artischocken, Zucchini, Tomaten sowie Bohnen, Erbsen und Linsen. Diese sind in der Regel der Hauptbestandteil der mediterranen Gerichte. Gleichzeitig darf bei der Zubereitung der Gemüsesorten natürlich die Zugabe von Kräutern wie beispielsweise Oregano, Basilikum, Rosmarin und Thymian nicht fehlen.
Ferner zählt Olivenöl zu einer typisch mediterranen Spezialität, welches neben Knoblauch jedem Gericht seinen unverkennbaren südländischen Geschmack verleiht.

Meeresfrüchte in der mediterranen Küche

In der Regel wird in der mediterranen Küche auf große Mengen an Wurst- oder Fleischwaren verzichtet. Vielmehr zählen hier Meeresfrüchte zu den häufig verwendeten Zutaten – und dies nicht nur bei Hauptspeisen, sondern auch für kleine Snacks zwischendurch oder als Vorspeise. Egal ob als Einlage, Beilage, Salat, Pastagericht oder Reisklassiker, es gibt kaum ein Menü, welches sich nicht mit Meeresfrüchten sehr schmackhaft abrunden lässt.

Meeresfrüchte – ein Genuss für Feinschmecker

Nicht nur im Urlaub greifen Feinschmecker zu Meeresfrüchten, sondern auch zuhause stehen diese Delikatessen immer häufiger auf dem Speiseplan. Im Allgemeinen zählen zu den Meeresfrüchten sämtliche Meerestiere, die keine Wirbel besitzen und genießbar sind. Besonders beliebt sind dabei Muscheln, Tintenfische oder Kalmare, Langusten, Krabben, Garnelen sowie Hummer.
In der Regel werden diese Tiere für die Verbraucher speziell gezüchtet oder auf offener See gefangen. In unseren Regionen sind Meeresfrüchte hauptsächlich tiefgekühlt in den Supermärkten erhältlich. Diese sind zumeist vorbereitet und somit quasi verzehrfertig. Auf den großen Fischmärkten hingegen werden sie ganz frisch angeboten. Diese schmecken zwar meist noch etwas delikater, doch die Verarbeitung in der Küche erweist sich hier oft als aufwendig und erfordert zudem etwas Geschick.

Der Einfluss von mediterranem Essen auf das Lebensalter

Veröffentlicht von admin am 5. Juni 2012

Wer sich „mediterran“ ernährt, soll verschiedenen Studien zufolge länger Leben. Doch was genau versteht man unter „mediterraner Ernährung“? Diese Form der Ernährung meint keinen Diätplan, sondern steht vielmehr für die Fülle an traditionellen Essgewohnheiten, die die Einwohner des Mittelmeerraums auszeichnet.

Diese „Region“ besteht aus 16 Ländern und es ist daher klar, dass sich ihre Essgewohnheiten je nach Ethnie, Kultur oder auch Religion unterscheiden. Doch gibt es etliche Faktoren in ihrem Essverhalten, die sie alle gemeinsam haben, so etwa die Benützung von Olivenöl, der große Verzehr an Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und Getreideprodukten, der geringe Fleischkonsum, der mäßige Fischverzehr sowie der mäßige Konsum von Käse, Joghurt und Wein. Weiteres werden vornehmlich regionales, saisonales Gemüse und Obst verspeist und ein recht aktiver Lebensstil geführt. Seitdem Sterblichkeitsstatistiken erstmals die längere Lebenserwartung der Mittelmeerbevölkerung bestätigten, sind Wissenschaftler auf der Suche nach den Lebensmitteln, denen die mediterrane Ernährung ihren positiven Einfluss auf die Gesundheit verdankt.

Olivenöl, Früchte und Gemüse
Das Öl der Oliven wird in den Ländern am Mittelmeer fast ausschließlich anstatt Butter oder anderem Fett zum Zubereiten von Essen verwendet. Es enthält ungesättigte Fettsäuren, die Herzkrankheiten vorbeugen können. Außerdem ist das Öl reich an Antioxidationsmitteln. Oftmaliger Konsum von Gemüse und Früchten schützt vor Krebs und Herzkrankheiten, wahrscheinlich auch aufgrund der darin enthaltenen Antioxidationsmittel. Besonders gesund sollen Tomaten sein – auch sie werden in der Mittelmeerküche häufig verwendet.

Fisch und Wein
Der mäßige Verzehr von Fisch gilt außerdem als außerordentlich gesundheitsfördernd. Besonders fettreiche Fischarten wie etwa Sardinen sind wichtige Quellen für Omega-3-Fettsäuren. Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren sollen sehr gut für die menschliche Gesundheit sein, da sie blutgefäßerweiternd, blutflussverbessernd und entzündungshemmend wirken. Auch der im Mittelmeerraum übliche mäßige Verzehr von Wein gilt als überaus empfehlenswert. Mehr als zwei Gläser für Männer bzw. ein Glas für Frauen pro Tag sollten es aber nicht sein.

Der in südlichen Gefilden beliebte Rotwein ist besonders reich an Pflanzeninhaltsstoffen, welche der Gesundheit zuträglich sind. Es ist aber wichtig zu erwähnen, dass vor allem die Kombination der verschiedenen Zutaten die mediterrane Ernährungsweise derart gesund macht. Außerdem tragen vermutlich auch Faktoren wie das sonnigere Klima und eine höhere körperliche Aktivität zum gesunden Lebensstil bei und verlängern so die Lebenserwartung.

Modern Kochen

Veröffentlicht von admin am 28. Juli 2011

Die Küche, wie wir sie früher gewohnt waren, ist im Laufe der Jahre fast komplett verschwunden. Die sonntäglichen Braten, die es bei Müttern gab, sind fast Vergangenheit. Heute wird modern gekocht, das heißt schnell, leicht und trotzdem lecker. Auch die Art des Fleisches und der Zubereitung hat sich geändert. Statt Schweinebraten gibt es öfter Pute oder auch Geflügel. Es ist auch keine Problem mehr mit der Vorratshaltung, weil es das ganze Jahr über frisches Obst und Gemüse gibt und das saisonale Kochen entfällt somit. Die hektische Zeit, trägt unter anderem auch noch mit dazu, dass sich die Kochgewohnheit verändert hat. Heute will niemand mehr den ganzen Sonntagmorgen in der Küche stehen, vielmehr ist Entspannung und Zeit mit der Familie angesagt.
Kochen mit Öl
Häufige Urlaubsreisen und die damit verbundene Erfahrung mit der mediterran Küche haben zusätzlich noch einen Boom ausgelöst. Die Verwendung von Olivenöl anstatt Bratenfett hat in den meisten Küchen Einzug gehalten. Da es sehr gesund, leicht bekömmlich und wunderbar zu Salaten passt, ist es unverzichtbarer Bestandteil geworden.
Kräuter und mehr
Die Verwendung von frischen Kräutern ist ebenfalls der mediterranen Küche zuzuschreiben. Hier sind Basilikum, Zwiebeln, Knoblauch, Thymian sehr beliebt und unverzichtbar bei den Mahlzeiten. Ebenso wird die Zubereitung von Fisch oder Meeresfrüchten häufiger angewandt. Der Nebeneffekt, dass alles dadurch viel gesünder ist, kommt natürlich auch noch dazu.
Küchenausstattung
In moderne Küchen gibt es seit mehreren Jahren Änderungen, eine Mikrowelle ist hier immer Standard mäßig dabei, auch der Herd an sich hat sich verändert. Es gibt Induktionsplatten, das alles noch schneller geht und auch energiesparend ist. Hierzu nimmt man auch die geeigneten Töpfe, die mit ihrem speziellen Boden die Wärme besser speichern können. Auch Dampf garer und andere interessante Varianten gibt es zur schnellen Küche. Im Küchenstudio kann man sich einmal unverbindlich beraten lassen und auch das eine oder andere Gerät genauer in Augenschein nehmen.


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